Swiss Pledge Charta

Swiss Pledge ist eine freiwillige Initiative und ein Bekenntnis der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie Gastronomieunternehmen, keine Werbung für Nahrungsmittel an Kinder unter 12 Jahren zu richten. Davon ausgenommen sind Produkte, die spezifische Kriterien auf der Grundlage von international anerkannten Ernährungsempfehlungen und/oder nationalen und internationalen Ernährungsrichtlinien¹ erfüllen.

Durch den freiwilligen Verzicht von Produktwerbung an Kinder unter 12 Jahren wollen die Swiss Pledge Mitgliedsunternehmen einen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten.

 

Mindestkriterien

Folgende  Mindestkriterien in Bezug auf das eigene Werbeverhalten müssen von allen Swiss Pledge Mitgliedsunternehmen eingehalten werden:

  • Eingeschränkte Produktwerbung an Kinder unter 12 Jahren. Nur Produkte, die spezifische Nährwertkriterien¹ erfüllen, werden beworben.
  • Keine produktspezifische Kommunikation an Primarschulen (Kinder unter 12 Jahren). Es sei denn, dies wird von der Schulverwaltung zu erzieherischen Zwecken ausdrücklich verlangt oder genehmigt.

«Werbung an Kinder unter 12 Jahren» bedeutet Werbung für ein Zielpublikum mit einem Mindestanteil von 35 Prozent an Kindern unter 12 Jahren.

 

Werbekanäle

Die Swiss Pledge Selbstverpflichtung umfasst folgende Werbekanäle:

  • Seit 2010: Fernsehwerbung
  • Ab 2012: Kindermagazine
  • Ab 2012: Markenwebseiten der Mitgliedsunternehmen
  • Ab 2017: Radio, Kino, DVD/CD ROM, Direct Marketing, Product Placement, Interactive Games, Outdoor Marketing,
    Mobile und SMS Marketing (Details Erweiterung)

 

Swiss Pledge Mitgliedsunternehmen

Alle Mitgliedsunternehmen leisten einen Beitrag für verantwortungsvolle Werbepraktiken. Es sind dies: Coca-ColaDanone, Intersnack, Kellogg, Mars, McDonald’s, Mondelēz, Nestlé, PepsiCo, Rivella, Unilever, Zweifel Pomy-Chips.
Die Initiative ist offen für weitere Marktteilnehmer, die in der Schweiz tätig sind und sich zur Einhaltung der Mindestkriterien verpflichten.

 

¹ Einheitliche Nährwertkriterien gelten seit dem 1. Januar 2015. Sie basieren auf der Grundlage von wissenschaftlich anerkannten Ernährungsempfehlungen sowie nationalen und internationalen Ernährungsrichtlinien.